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Geboren: 1960
Verheiratet
Ein Sohn. Eine Tochter.
Studium der Physik von 1979-1985
Anschließend Promotion in Theoretischer Chemie (=Molekülphysik)
Noch einige Jahre Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc)
Fortbildung zum Rundfunkredakteur
Seit 1993 freier Wissenschaftsautor
Zusätzlich seit 2004: Eigene Praxis in der »Arbeit am Tonfeld®«
Hobbys: Klavierspiel, Radtouren, Schwimmen, Judo
Leitinteresse: Zu verstehen, wie entsteht Wirklichkeit.
Leitvision: Eine lebensgemäße Sprache finden.

Kurz zur Erklärung: Die Naturzerstörung hat heute ein verheerendes Ausmaß erreicht. Eine wesentliche Ursache liegt in den Naturwissenschaften – nicht in ihren Erkenntnissen als solchen, wohl aber in der Art ihrer Naturbetrachtung. Die Selbstverpflichtung auf die objektive, aller eigenen Anteilnahme bereinigten Außenschau der Dinge hat Einsichten von unvergleichlicher Schönheit eröffnet, zugleich jede Wärmequalität getilgt. Wissenschaft weiß ausschließlich über die Welt zu erzählen, aber nicht von ihr. In der methodischen Einschränkung auf die Außenperspektive ist angelegt, dass alles Naturgeschehen nur noch als bloßer selbstorganisierender, aber sinnfreier Strukturprozess erscheint (der Leib als biochemischer Apparat z.B.). Wer so in den Wald hineinruft, wird auch nichts anderes heraushören können. Dieses »Sprechen über« ist so sehr inzwischen in die kulturelle Wirklichkeit eingedrungen, dass die eigene Verwobenheit in das Schöpfungsgeschehen kaum mehr nachfühlbar ist. Die Sprache dafür ist ein Stückweit verloren gegangen, dass dieses Mitschwingen wie von selbst wieder anzuklingen vermag. Es wäre dumm und ignorant, hinter das Schöne, Erkannte, was Wissenschaft zutage gefördert hat, zurückzugehen. Vielmehr geht es mir darum, mittels des wissenschaftlich Erkannten zu einer reicheren Schau des Schöpferischen zu gelangen, d.h. eine darauf gründende, jedoch »durchwärmte« Sprache zu finden.
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